5 News aus 7 Tagen (28.2.)

5 aus 7 - wir bereiten interessante Themen für die Hallertau auf. Diesmal unter anderem: Unbekannter legt tote Tiere in Gräber, Landkreis dankt Helfern nach Katastrophenfall und ein Radweg bekommt vier Sterne.

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Bericht von Alfred Raths, Februar 28, 2019
1 | Grabschändungen mit toten Tieren

Eine Reihe von Grabschändungen auf dem Friedhof im Wanger Ortsteil Volkmannsdorf gibt der Polizei Rätsel auf. Jüngster Fall war vergangenen Sonntag, als gegen 12 Uhr, in einem Grab ein vergrabenes totes Kaninchen ohne Kopf aufgefunden wurde. Die genaue Tatzeit ist laut einem Sprecher der Polizei derzeit nicht bekannt, sie dürfte aber nicht lange zurückliegen.

Dies ist mittlerweile der dritte Fall, wo ein totes Tier in ein Grab dieses Friedhofes gelegt wurde. Oberflächlich vergraben wurde bereits Ende Dezember ein anderes Kaninchen und Anfang Januar eine Ente. Momentan gebe es keinen konkreten Ermittlungsansatz, sagen die Ordnungshüter und sprechen von einem äußerst merkwürdigen Verhalten, das Spekulationen in viele Richtungen zulasse. Wer im Zusammenhang mit den Grabschändungen verdächtige Beobachtungen gemacht hat, sollte sich umgehend an die Polizeiinspektion Moosburg wenden.

2 | Dankesfeier für Schneeräum-Helfer

Insgesamt 320 Männer und Frauen aus dem Landkreis Pfaffenhofen waren Mitte Januar nach Ausruf des Katastrophenfalls an Hilfseinsätzen im Landkreis Miesbach beteiligt. Bei einer Dankesfeier in Schweitenkirchen gab es dieser Tage viel lobende Worte und ein reichhaltiges Brotzeitbuffet für die Einsatzkräfte.

„Es ist sehr schön, dass so viele von Ihnen unserer Einladung gefolgt und hierhergekommen sind. Sehen Sie den heutigen Abend als kleines Dankeschön für Ihr großartiges Engagement bei der Schneekatastrophe in den betroffenen Landkreisen“, sagte Landrat Martin Wolf (CSU). Es sei alles andere als selbstverständlich, zu Hause oder am Arbeitsplatz alles stehen und liegen zu lassen, um zu einem Hilfeleistungseinsatz aufzubrechen, bei dem man nicht einmal genau weiß, was einen erwartet.

„Wir haben es geschafft, in kürzester Zeit die angeforderten Kontingente zusammenzustellen, und waren wahnsinnig schnell vor Ort. Ich darf Ihnen dafür auch den Dank und großes Lob von Miesbachs Landrat Wolfgang Rzehak und dem dortigen Kreisbrandrat Anton Rieblinger übermitteln“, so Kreisbrandrat Armin Wiesbeck.

3 | Schiri-Kurs startet

Der Neulingskurs der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen startet am 12. März um 18 Uhr in der Hütte am BCU-Sportplatz. Die weiteren Ausbildungstermine werden mit den Teilnehmern individuell vereinbart, maximal sind es sechs Abende oder „im Block“ auch halbe und ganze Tage.
Nach einer Theorie- und Fitness-Prüfung (1000-Meter-Lauf) dürfen die Neulinge loslegen. In den ersten drei Spielen werden sie dabei von erfahrenen Schiedsrichtern betreut. Zum Einstieg erhält jeder Neuling eine komplette Erstausstattung mit Trikot, Hosen und Stutzen im Gesamtwert von etwa 150 Euro sowie ein Schiri-Set mit dem nötigen „Handwerkzeug“.

Die Spielleitungen werden mit Aufwandsentschädigungen zwischen 15 und 25 Euro pro Partie zuzüglich Fahrtspesen vergütet. Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 14 Jahren (männlich wie weiblich), eine Mitgliedschaft in einem Verein und die Einsatzbereitschaft zu 15 Spielen pro Saison. Rückfragen und Anmeldungen nimmt Obmann Wolfgang Inderwies entgegen.

4 | Traumazentrum geprüft und bestätigt

Die Pfaffenhofener Ilmtalklinik wurde erneut als Lokales Traumazentrum re-zertifiziert, nachdem die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) dem Fachbereich Unfallchirurgie die Erfüllung der Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten wieder bescheinigte. Der Fachbereich versorgt gemeinsam mit spezialisierten Ärzten verschiedener Fachdisziplinen komplex verletzte Patienten.

Voraussetzung für die Zertifizierung ist unter anderem ein an den Qualitätsmaßstäben der DGU orientiertes und standardisiertes Schockraum-Management. „Die Re-Zertifizierung als Lokales Traumazentrum ist für uns eine Bestätigung, dass wir mit unserer qualifizierten Arbeit kontinuierlich die Kriterien der DGU erfüllen und auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Oberarzt und Leiter der Notaufnahme Philipp Lakatos.

Die Ilmtalklinik ist Teil des Traumanetzwerks München-Oberbayern-Nord. Gemeinsam mit den anderen zertifizierten Kliniken stellt sie die Versorgung von Schwerverletzten sicher. Die Bildung von Trauma-Netzwerken wurde von der DGU initiiert, um die Versorgung Schwerverletzter zu standardisieren, zu verbessern und jedem Betroffenen in Deutschland eine möglichst hohe Überlebenschance zu bieten.

5 | Vier Sterne für Ammer-Amper-Radweg

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat den Ammer-Amper-Radweg als erste durchgehende Qualitätsradroute Oberbayerns mit vier Sternen zertifiziert. Die Urkundenverleihung dazu war kürzlich auf der Reise- und Freizeitmesse „f.re.e“. Der 200 Kilometer lange Radfernweg führt von den Ammerquellen südlich von Oberammergau über den Ammersee bis nach Moosburg.

Ein Viertel der Gesamtstrecke, also rund 50 Kilometer, liegt im Landkreis Freising und verläuft dort von Fahrenzhausen über Allershausen und Zolling bis zum Endpunkt in Moosburg. Um die Vier-Sterne-Zertifizierung zu erhalten, wurde diese Teilstrecke im vergangenen Jahr neu beschildert. Zudem gibt es eine neu überarbeitete, kostenlose Radkarte vom Ammer-Amper-Radweg mit Routenverlauf, Übernachtungsmöglichkeiten und Freizeittipps beim Landratsamt Freising, in den Touristinformationen und den Gemeinden im Landkreis. Unter https://www.ammergauer-alpen.de/Media/Touren/Fernradweg-Ammer-Amper-Radweg hat man alle wichtigen Infos auf einen Blick – GPS-Daten zum Download inklusive.