So klingt die Hallertau #5: Eine Wex’l Partie nach Yamaguchi (Teil2)

Vier tapfere Musikanten machten sich auf den Weg, das japanische Volksfest in Yamaguchi zu erobern. Max Schwarzhuber aus Wolnzach berichtet aus seinem Reise-Logbuch. Teil2/3.

Michael Urban
Reportage von Michael Urban, August 15, 2018
Reise-Logbuch von Max Schwarzhuber, Teil 2/3

Teil1 | Teil3

In Teil1 haben wir erfahren, wie die bayerische Band Wex’l Partie todmüde den ersten Soundcheck in Japan überstand, am Volksfest in Yamaguchi die ersten Auftritte feiern durfte und die ersten kulturellen Beobachtungen machte. Es geht weiter mit den Tagen vier bis sieben.

4. Tag (29.04.)

Die Natur außerhalb von Yamaguchi hat wirklich was zu bieten. Ich nutze die Freizeit zwischen zwei Auftritten und erklimme den mit 300 Metern höchsten Berg in der näheren Umgebung. Die Aussicht? Atemberaubend. Die Orientierung dagegen ist schwierig. Mehrfach habe ich mich verlaufen, weil mir die japanischen Schriftzeichen auf den Wegweisern nicht wirklich viel sagen.
Wer in Japan ist, der muss natürlich auch die lokale Küche kennen lernen. In einem traditionellen, alten Restaurant essen wir uns durch die halbe Speisekarte. Vom Kugelfisch bis zum Oktopus über frittierten Rettich bis zum überbackenen Knoblauch entgeht uns nichts. Sehr lecker, aber an die kleinen Portiönchen hier muss man sich auch erst mal gewöhnen.

„Erholung haben wir nur in den Abendstunden beim gemütlichen Essen oder in einem typisch japanischen Bad gefunden. Es hat nur so gewimmelt vor netten und freundlichen Leuten in Japan.“

Martin Brandl

Wex’l Partie
  • Ein junges Hofoldinger Musik-Kollektiv
  • Gegründet: 01.01.2018
  • Genre: Volksmusik, traditionelle alpenländische Volksmusik
  • Yamaguchi 2018: Martin Brandl (Bass, Harmonika), Martin Höhendinger (Gitarre), Andreas Hauptenbuchner (Harmonika) und Max Schwarzhuber (Basstrompete)
Wex'l Partie in Yamaguchi
Wex'l Partie in Yamaguchi
Wex'l Partie in Yamaguchi