Das war der Saitensprung 2019

Insgesamt acht junge und aufstrebende Bands aus der Region hatten beim Nachwuchsbandfestival „Saitensprung“ in Pfaffenhofen am Vatertag die Gelegenheit auf einer richtig großen Open-Air-Bühne aufzutreten.

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Bericht von hallertau.de, Juni 4, 2019

Sommer Sonne, Musik: Das Saitensprung-Festival verzauberte letzte Woche mit einem klassischen aber überaus anziehendem Mix. Bei angenehmen und Festivaltemperaturen machten es sich zahlreiche Besucher auf Decken und alten Sofas im Sport- und Freizeitpark gemütlich und genossen Live-Musik der ambitionierten Nachwuchskünstler. Das Rennen machte die Band Brew Berrymore aus Landshut, die mit einer ordentlichen Portion Rock die Expertenjury zu überzeugen wusste. Sie erreichte satte 298 Punkte und belegte damit einen eindeutigen ersten Platz, gefolgt von der Pfaffenhofener Band Banh Míless Art auf Platz zwei. Auf den dritten Platz kam die 15-jährige Emily Gruhle aus Oberhaindlfing.

„Ein rundum gelungener Saitensprung“, resümiert Lena Hauser von der Stadtjugendpflege, die sich auch noch bei den vielen ehrenamtlichen Helfern bedanken möchte: „Ohne Euch wäre ein Saitensprung nicht möglich!“ Für ein gelungenes Festival braucht es eben neben gutem Wetter auch das richtige Publikum, junge Musikerinnen und Musiker, engagierte Helfer und ein gutes Ambiente.

Das Saitensprung ist dabei nicht irgendein Nachwuchsfestival – hier wird sich  ernsthaft um die Nachwuchsbands bemüht. Das zeigt auch das Bewertungssystem: 13 Jurymitglieder bewerten die Teilnehmer nach vorgegebenen Kriterien. Auf die Zusammensetzung der Jury legen die Veranstalter dabei besonders großen Wert. Von Musiklehrenden und Profimusikern bis zu Vertretern des Jugendparlaments, verschiedener Veranstaltungen oder Marketingexperten ist in dem Gremium alles vertreten.

Einen „Sieger der Herzen“ gab es übrigens auch. Banh Míless entschied den Publikumspreis für sich. Die Belohnung: Sie dürfen Anfang August das legendäre Festival „Humulus Lupulus“ in Vieth eröffnen.