Frauen zurück in den Beruf

Der Landkreis Pfaffenhofen engagiert sich weiterhin für seine Frauen: Das KUS, die IHK und die Agentur für Arbeit brachten zum siebten Mal Unternehmen und jobsuchende Frauen zusammen.

Bericht von Michael Urban, Dezember 6, 2018

Am 29.11.18 ging das erfolgreiche Projekt „Frauen zurück in den Beruf“ im Pfarrheim Pfaffenhofen in die siebte Runde. Dabei bauten das KUS Pfaffenhofen, die IHK München/Oberbayern und die Agentur für Arbeit aus Pfaffenhofen eine Brücke zwischen zehn Unternehmen und 45 Frauen mit unterschiedlichen Qualifikationen. Der Vormittag wurde für direkte „Job-Datings“ und eine generelle Rundumberatung genutzt. Der Mehrwert der Veranstaltung lag darin, dass sowohl Arbeitgeber als auch -nehmer in kurzer Zeit einen Eindruck voneinander gewinnen konnten – im Gegensatz zu konservativen Bewerbungsprozessen.

Die Veranstaltung eröffnete Johannes Hofner (KUS Pfaffenhofen), darauf folgte Verena Sattler (Regionalreferentin der IHK-Geschäftsstelle Ingolstadt), die den Fachkräftemangel der Unternehmen als größtes Problem anführte. Nach einem Vorwort von Nadine Seipelt (Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Agentur für Arbeit) gab Petra Kappelmeier von der Sparkasse Pfaffenhofen einen Erfahrungsbericht vom letztjährigen Speed-Dating. Die zweifache Mutter hatte letztes Jahr auf diese Weise einen Job gefunden und machte damit den Wiedereinsteigern Mut.

Eingangs stellten sich die folgenden zehn engagierten, kooperationsbereiten Unternehmer kurz per „Elevator Pitch“ vor: Nadler Straßentechnik GmbH, Danuvius Klinik, Sparkasse Pfaffenhofen, Riscreen GmbH, KUS Landkreis Pfaffenhofen, exentra, Stadt Pfaffenhofen, Kastner AG – das medienhaus, LOWA Sportschuhe GmbH und Hotel Hallertau – Haus der Generationen. Die Teilnehmerinnen sollten erfahren, wer die Unternehmen sind, was sie tun, welche Rahmenbedingungen sie bieten können und welche Art von Mitarbeiterin sie sich wünschen.

Danach erhielten die Wiedereinsteigerinnen die Möglichkeit, in drei aufeinanderfolgenden Tischrunden mit verschiedenen Unternehmen ungezwungen in Kontakt treten und sich austauschen. Im Anschluss daran fand eine Abschlussrunde inklusive Fazit, Anregungen und Eindrücken statt. Zusätzlich konnten im Laufe des Vormittags Informationen zur Kinderbetreuung eingeholt, eine Beratung zu Fragen für den Wiedereinstieg durch die Agentur für Arbeit in Anspruch genommen und Fragen zur Existenzgründung durch die IHK geklärt werden. Als Forum bot das KUS auf XING die Plattform „Frauen zurück in den Beruf“ an, um weiteren Austausch zu ermöglichen.