Grenzenlos #2: Hurra, Auslandssemester!

Studieren im Ausland ist sexy – und das nicht nur wegen der Erasmus-Parties. Ein Auslandssemester pimpt die Vita. Und in Filip Schinhammers Fall auch die Dribbling-Skills.

Lisa Schwarzmüller
Interview von Lisa Schwarzmüller, Mai 30, 2018

Neuesten Erhebungen des Instituts der deutschen Wirtschaft zufolge haben rund 27.400 Unternehmen in der BRD ausländische Tochtergesellschaften, in Dreiviertel dieser Unternehmen wird mit international gemischten Teams gearbeitet. „Soft-Skills“ lautet das Zauberwort! Der in Budapest, Wien oder London gepaukte Uni-Stoff interessiert die Personaler dabei eher weniger.

Team-Fähigkeit, Kommunikation, Belastbarkeit, Flexibilität – all das, was man eben noch besser lernt, wenn man auf einmal ganz weit weg ist – haben die 137.000 deutschen Studenten, die es derzeit in die Ferne gezogen hat, ihren Mitbewerbern beim Run auf die guten Jobs voraus. Fil Schinhammer zum Bespiel nutzte seinen Auslandsaufenthalt in Brünn (Tschechien), um mit einer richtigen Profi-Mannschaft zu trainieren. Er zeigt: Ein Auslandssemester muss sich nicht nur um rauschende Feste oder stoisches Bücherwälzen drehen.

Ein Gespräch über Wasch-Ticks, Kurse anrechnen lassen und seine große Leidenschaft, das Basketball.

Fil Schinhammer

Student Filip Schinhammer spielt in Wolnzach Basketball – und das sehr erfolgreich. 2017 wurden er mit dem TSV Wolnzach Meister in der Bayernliga. Jahrelang machte sich der 22-Jährige als Shooting Guard in der Jugend-Bundesliga einen Namen.

Fil Schinhammer Grenzenlos Auslandssemester
Fil Schinhammer Grenzenlos Auslandssemester
Fil Schinhammer Grenzenlos Auslandssemester