Kaffeetrinken im Café am Stadtplatz

Wenn das bunte Laub verblasst und nasskaltes Nieselwetter bleibt, haben wir das starke Bedürfnis, uns irgendwo niederzulassen, wo uns warm ums Herz wird. Zum Glück gibt es in Geisenfeld seit August ein neues schnuckeliges Café direkt am Stadtplatz mit einer großen Theke voller hausgemachter Torten.

Simone Huber
Bericht von Simone Huber, Dezember 3, 2019

Was gibt es da

Spätestens beim Anblick der vielen Kuchen und Torten verfallen Naschkatzen in einen Glücksrausch. Hinter der Theke steht Klaus Ziegler und erfüllt den Gästen mit einem immer freundlichen Lächeln im Gesicht ihre Wünsche. So serviert er zum Beispiel Kaffees der Edelmarke „Supremo“, die uns für einen Weile glauben lassen, wir sitzen in irgendeiner Bar in Italien. Die Ladentheke ist reichlich bestückt mit Sahnetorten, Obstkuchen und Kleingebäck. Schokosahne, Linzer, Käsekuchen, Apfelstreusel oder klassischer Marmorkuchen tummeln sich in der Reihe – am besten gleich mehrere probieren. Zum Schnabulieren für den kleinen Hunger warten kleine belegte Brote sowie Obst- und Gemüsesticks. Außerdem gibt es immer Samstags, Sonntags und Feiertags ein feines Frühstücksbuffet mit allem was das Herz begehrt. Ein Normales Frühstück wird Donnerstags und Freitags serviert.

Wer steckt dahinter

Die guten Seelen hinter dem Café am Stadtplatz heißen Inge und Klaus Ziegler. Gastfreundschaft wird absolut großgeschrieben. Inge und Klaus sind gebürtige Allgäuer und führten 25 Jahre lang eine Gemüsegärtnerei in Geisenfeld.  Während viele mit 57 Jahren vom Vorruhestand träumen, wollten sie nochmal ein ganz neues Kapitel in ihrem Leben aufschlagen. Weil Backen zu Inge Zieglers Leidenschaft gehört, liebt sie es, täglich Kuchen und Torten zu kreieren, bei denen einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Der Bezug zum Essen und zu gesundem, schmackhaften Kochen liegt den Zieglers im Blut. Daher kommen nur beste Lebensmittel auf den Tisch.

Geheimtipp

Im Stadtcafé gibt es neben dem fantastischen Kaffee auch frisch aufgebrühte Biotees aus den üblichen Sorten. Hier nutzt Klaus sein umfangreiches Gärtnerwissen. Es gibt vier Sorten – z.B. Zitronenverbene – wobei jedes Blatt einzeln vom Stiel abgestreift wird.

Foto: Cafe am Stadtplatz