Christbäume und Kerzenreste nicht wegschmeißen

Kelheim

Quelle: Landratsamt

Rund 4 Mio. Christbäume werden jährlich in Bayern aufgestellt und kunst- und mühevoll geschmückt. Doch kaum ist die besinnliche Stimmung vorbei und der eigene Baum lässt seine ersten Nadeln fallen, stellt sich für viele die Frage, wohin mit dem Christbaum. Dieser sollte, nachdem er als Schmuckstück ausgedient hat, nicht zu einem Wegwerfobjekt verkommen.

Einige Möglichkeiten bieten sich hier an. So könnten z.B. die Zweige noch im eigenen Garten zum Abdecken von Beeten und Pflanzen weiterverwendet werden, um sie vor Frost zu schützen und der Stamm eignet sich nach ausreichender Trocknung sehr gut als Brennmaterial. Eine weitere Möglichkeit ist, den Baum vollständig zu häckseln und dann zu kompostieren, oder zum Mulchen zu verwenden. Die Nadeln zersetzen sich relativ schwer und tragen dadurch zur Lockerung von Kompost und Boden bei. Damit der Kompost – egal ob im eigenen Garten oder in der Kompostieranlage – nicht mit Schadstoffen belastet wird, muss der Baum auf jeden Fall vorher in den Urzustand gebracht werden, d.h. er muss vollständig abgeschmückt werden. Insbesondere nicht kompostierbarer Schmuck wie Haken, Lametta oder Engelshaar ist vollständig zu entfernen. Zweige und Stämme, die mit Dekorationssprays besprüht sind, sind ebenfalls nicht für die Kompostierung geeignet und müssen über die Restmülltonne entsorgt werden. Auch Kerzenreste haben noch nicht ausgedient, sondern können wiederverwertet werden. Auch hierfür stehen in allen Wertstoffhöfen und Wertstoffzentren Sammelcontainer bereit.