Erfolgreiche Feuerwehr bei Brand in Wolnzacher Bioheizkraftwerk

Wolnzach

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Wolnzach

Brandmeldeanlagen sind bei den Feuerwehren meist ein unbeliebtes Thema. Denn sehr häufig gebe es schlicht Fehlfunktionen oder es seien nur Kleinigkeiten, die zur Auslösung führen. Das teilte die Freiwillige Feuerwehr Wolnzach mit. In der Regel gibt es für die angerückten Feuerwehren in diesen Fällen nicht viel zu tun. Alleine bei der Wolnzacher Wehr gab es in den Jahren 2017/2018 knapp 30 BMA-Alarme.

Dass die Anlagen ihre Daseinsberichtigung haben, bewies der jüngste Vorfall im Wolnzacher Bioheizkraftwerk am Donnerstag um 23.20 Uhr, als die Piepser für einen BMA-Alarm im Bioheizkraftwerk gingen und sich die Feuerwehrler rasch auf den Weg ins Gerätehaus machten. Routinemäßig rüsteten sich die Atemschutzgeräteträger bereits auf der Anfahrt im Fahrzeug aus, obwohl eigentlich jedem klar war, dass alle nach kurzer Zeit wieder zu Hause im warmen Bett liegen könnten. An diesem Abend brannte es jedoch wirklich.

Problematisch war in diesem Fall, dass im Heizkraftwerk mit Thermo-Öl gearbeitet wird. Sollte sich dieses Öl durch sehr starke Hitze entzünden, ist laut Angaben der Feuerwehr ein Löschen mit Wasser so gut wie nicht mehr möglich. Durch die schnelle Reaktion der Wehr konnte das Feuer dennoch zügig abgelöscht und somit ein größerer Schaden verhindert werden. Im Einsatz waren dabei neben dem kompletten Löschzug der Feuerwehr Wolnzach auch die Kameraden aus Geroldshausen und Geisenhausen, die Kreisbrandinspektion sowie der Rettungsdienst. Gegen 01.00 Uhr konnte die Anlage dem Betreiber wieder übergeben werden.