Ostern mit Corona: 4 Guidelines dafür, was ihr dürft und was nicht

Simone Huber
Bericht von Simone Huber, April 9, 2020

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Ostern ohne Kerzen- und Korbweihe, ohne Glockenläuten, ohne Familienbesuche und ohne genüsslichen Osterbrunch im Lokal? Das klingt hart. Und heuer trifft es uns alle. Man fragt sich zurecht: Was darf ich eigentlich noch? Unsere Liste soll euch eine kleine Inspiration sein, wie ihr Ostern trotz Corona genießen könnt. Somit seid ihr über die Feiertage auf der sicheren Seite und wisst, was erlaubt ist und was nicht (Quelle: BR24).

1 | Sitzen auf Parkbänken oder Sonnenbaden: Jawoll

Ostern ist für viele – neben Weihnachten – die schönste Zeit des Jahres. Trösten wir uns über die desolate Lage doch einfach mit dem Kaiserwetter hinweg. Petrus schenkt uns zu Ostern überdurchschnittlich viele Sonnenstunden. Das Gute daran: Wir dürfen auf Parkbänken unsere nach Sonnenlicht hungernden Körper gen Süden ausrichten, uns in die Wiese legen und dort ein Buch lesen. Die Polizei soll dahingehend am Osterwochenende mit „mehr Fingerspitzengefühl“ vorgehen. Es gilt aber nach wie vor: keine Picknicks und Parties, sondern nur alleine oder mit Menschen aus demselben Haushalt rausgehen und 1.5 Meter Abstand zu anderen wahren. Wer sicherlich keinen Sicherheitsabstand halten wird, ist der Sonnenbrand – also mitdenken. Spazieren, Joggen, Radfahren sind weiterhin Klassiker. Wandern in Gruppen oder mit Bekannten und Freunden gibt Strafen ab 150 Euro aufwärts.

2 | Grillen im eigenen Grün: Jawoll

Gute Nachricht: Grillen im eigenen Grundstück ist erlaubt. Schlechte Nachricht: Freunde und Verwandschaft müssen daheim bleiben. Genießt alternativ die traute Ruhe im absolut reduzierten Familienkreis. Fahrten zu Personen, die nicht im gleichen Haushalt wohnen, sind auch an Ostern nicht anders erlaubt als davor.

3 | Auf Ostereier-Suche gehen: Jawoll

Nein, der Osterhase ist trotz Corona-Krise nicht in Kurzarbeit oder gar arbeitslos. Er „liefert“ wie gewohnt aus. Das bedeutet konkret: Die Ostereiersuche darf und muss im engsten Familienkreis stattfinden – im besten Fall im eigenen Garten. Wer keinen eigenen Garten hat, darf die Osternester auch auf benachbarter Wiese oder Waldgegend verstecken. Freilich sollte der Sicherheitsabstand eingehalten werden. Dann werdet ihr weit und breit keinen Polizisten sehen, der euch Handschellen anlegt.

4 | In die Berge fahren: erlaubt, aber nicht empfohlen

Theoretisch dürft ihr Ausflüge in die Berge machen. Praktisch rät der Deutsche Alpenverein jedoch dringend davon ab. Zu groß ist die Sorge, dass es zu Notfällen kommt, die die Rettungskräfte zusätzlich belasten. Selbige Logik gilt für den Wassersport. Einige Gemeinden im Münchner Umland haben ihre Wanderparkplätze schon gesperrt, da sie zu viele Ausflügler befürchten. Wenn es trotzdem zu viele übertreiben, wird aus der Empfehlung wohl noch ein strenges Verbot werden. #learningthehardway. Bestraft werden Motorrad-, Cabrio- oder Autotouren, also das Herumfahren als Freizeitbeschäftigung.

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