Pioniere in Sachen Inklusion

Die vorbildliche Arbeit des Cabrini-Zentrums Offenstetten wurde mit dem Inklusionspreis des Landkreises Kelheim gewürdigt.

Bericht von Simone Huber, August 1, 2018

Die ausgezeichnete Institution erkannte bereits in den 1970er-Jahren, dass inklusive Entwicklungen nur dann gelingen können, wenn Begegnungen und Zusammensein von behinderten und nichtbehinderten Menschen systematisch gefördert werden. Dass „Tore geöffnet wurden“, zum Beispiel bei Besuchen, Unterrichtsbesuchen oder begleiteten Einzelhospitationen in der Jugendarbeit, führte zum Kennenlernen von Menschen mit Behinderung und zum Abbau von Vorurteilen und Missverständnissen.

Albert Lorenz, Kreisverbandsvorsitzender der Raiffeisenbanken im Landkreis Kelheim, freut sich über den Preisträger: „Durch den Förderpreis soll das Bemühen um gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft gewürdigt werden. Es war schnell klar, dass die Raiffeisenbanken im Landkreis das Preisgeld in Höhe von 1.000 € gerne zur Verfügung stellen.“

SPZ – was ist das?

Das SPZ war in den vergangenen Jahren fleißig:

  • 1986 wurde der erste integrative Kindergarten in Niederbayern mit Sonderkindergarten und Regelkindergarten eröffnet.
  • Um die Integration von schwerstbehinderten Menschen zu ermöglichen, wurden im Bereich Wohnen und Arbeiten Baumaßnahmen umgesetzt, die behindertengerechtes Wohnen ermöglichen.
Das LEADER-Projekt

Mit dem LEADER-Projekt „Cabrizio – Integrations- und Begegnungszentrum für Menschen mit und ohne Behinderung“ wurde zum Beispiel ein wichtiger Begegnungsort geschaffen. Für den Erfolg sind viele Personen verantwortlich: die Kreuz-Schwestern, die Mitarbeiter, die Eltern und Familien, die ehrenamtlichen Helfer mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement und nicht zuletzt die Direktoren der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg, Prälat Dr. Josef Schweiger und sein Nachfolger Michael Eibl.