Unsere 5 Nachrichten der letzten Woche (19.-25.11.)

In der Hallertau tut sich immer was! Ihr habt die letzte Woche verpasst? Kein Problem, hier könnt ihr sie nochmal nachlesen!

Bericht von Alfred Raths, November 26, 2018
Winterschlaf für den Borkenkäfer (Quelle: Pixabay)
1 | 1.500 Tonnen Salzlagerkontingent

Der Kreisbauhof in Kelheim ist für den Winterdienst gewappnet. Während der Wintermonate betreuen 22 Straßenwärter die rund 296 Kilometer Kreisstraßen, die in elf Streubezirke mit bis zu 36 Kilometer Länge eingeteilt sind. Zur Bestreuung und Räumung der Kreisstraßen setzt der Landkreis drei Lkw’s und zwei Unimog’s ein. Der Kontrolldienst in den dafür eingerichteten Bezirken Riedenburg, Mainburg, Langquaid und Kelheim beginnt an Werktagen um 3 Uhr und an Sonn- und Feiertagen eine halbe Stunde später. Ab zwei Zentimetern Schneehöhe wird geräumt und gestreut, um die Straßen frei und verkehrssicher zu halten. Das Salzlagerkontingent des Landkreises ist auf die Standorte Kelheim, Riedenburg und Mainburg verteilt und beträgt insgesamt circa 1.500 Tonnen.

2 | Bye, bye Borkenkäfer?

Der Schwärmflug des Borkenkäfers ist beendet, eine weitere Ausbreitung des Käfers ist für dieses Jahr nicht mehr zu befürchten, teilt die Waldbesitzervereinigung Pfaffenhofen mit. Mit der abnehmenden Tageslichtlänge Ende September bereitet sich der Käfer auf die Überwinterung vor. „Dennoch sollte die Borkenkäfersuche weiter aufrechterhalten werden“, so die Forstfachleute. Viele befallene Bäume zeigten erst im Herbst durch Rotfärbung der Krone oder gar abgefallener Rinde an, dass sie von den Tieren befallen wurden.
Es gilt dann, möglichst viele überwinternde Käfer aus dem Wald zu bringen, um für das nächste Jahr einen geringen Ausgangsbestand an schwärmbereiten Käfern zu haben.

3 | Hohe Mietkosten treiben Sozialausgaben in die Höhe

Ständig steigende Mietkosten sind Preistreiber bei den Sozialausgaben des Landkreises Pfaffenhofen. Mehrausgaben gibt es vor allem in den Bereichen Grundsicherung und Hilfe zum Lebensunterhalt. Zu den Mietkosten, für die der Landkreis für Hilfebedürftige aufkommt, überweist der Bund als Ausgleich an die Kreiskasse jährlich mehr oder weniger linear steigende Zuschüsse. Unter dem Strich beläuft sich der „Netto-Aufwand“ des Landkreises für die unmittelbaren Unterstützungsleistungen und die so genannten „Unterkunftskosten“ auf rund 2,5 Millionen Euro. Dabei machen die Kosten für die Miete den größten Teil aus.

4 | Tierdrama mit Happy End

Seit Tagen beschäftigt die Geschichte von rund 100 verwahrlosten Hunden auf einem Hof im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen neben der Polizei auch die Tierschützer und damit auch die Mitarbeiter des Tierschutzvereins Pfaffenhofen. Diejenigen, die bei der Beschlagnahme-Aktion dabei waren, sprechen von „unbeschreibbaren, bisher nicht erlebten Zuständen“, teilt Paul Ehrenreich als Sprecher des Tierheimes mit. Bei einem Gesundheits-Check wurden bei allen vier Tieren Darmparasiten und Giardien festgestellt. Bei der bisherigen Haltung sei dies nicht überraschend, so die Tierärztin der Herberge, Christine Preyß-Jägeler. Soweit es die Kapazität zuließ nahm Sandra Lob, die Leiterin der Pfaffenhofener Tierherberge auf. Nun sind vier der Hunde namens Merlin, Murphy, Marlon und Marley in der Quarantäne-Station.

5 | Sechs Millionen für Brücken-Ersatzneubau

Das Staatliche Bauamt Ingolstadt will die Brücke über die Bahn bei Uttenhofen im kommenden Jahr erneuern. Dazu muss die Staatsstraße 2232 zwischen der Abzweigung Affalterbach und Griesbach beginnend ab 14. Januar bis voraussichtlich Ende November 2019 vollständig gesperrt werden. Das 37 Jahre alte Bestandsbauwerk weise trotz des relativ jungen Alters einen sich rapide verschlechternden Schädigungsgrad auf, so die Behörde. Der Verkehr wird von Geisenfeld kommend über die PAF 9 Richtung Walkersbach und Geisenhausen über die PAF 23 und die St 2045 Richtung Pfaffenhofen umgeleitet und umgekehrt. Der Schwerverkehr von Geisenfeld kommend wird großräumig über die B 300 und B 13 umgeleitet. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund sechs Millionen Euro und werden vom Freistaat Bayern getragen.