Wolnzach durch die Augen eines Clowns

Lisa Schwarzmüller
Foto-Reportage von Lisa Schwarzmüller, Februar 19, 2020

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Das unschuldige Kinderherz vereint mit dem abgebrühten Weltbild des Erwachsenen – wie kaum eine Kunstfigur tanzt der Clown popkulturell im melancholischen Spannungsfeld. Irgendwo zwischen Humor und Nihilismus, Konstruktion und Destruktion, Oleg Popow und Jack Napier. Er strahlt, er tanzt, er springt, er jongliert. Seine Außerweltlichkeit wirkt wie eine zweite Stimme, die eine manchmal fröhliche, manchmal traurige, manchmal ängstliche Harmonie erzeugt. Ein Glitch in unserem System, unser eigenes Selbst aus einem alternativen Universum, ausgestattet mit unverhohlener Neugier und Narrenfreiheit. Eine neue Perspektive in bekannt geglaubten Motiven.

Vitus Rebl ist für uns in sein Kostüm geschlüpft und hat als Clown seine Heimat Wolnzach durch die Brille seines Alter Egos entdeckt. Ab morgen  ist er wieder zusammen mit seiner Schwester in der Manege des Traditionszirkus zu sehen.

„Jeder Mensch ist ein Clown, aber nur wenige haben den Mut es zu zeigen.“

Charlie Rivel

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