„Zellnahrung“ vom Biobäcker

hallertau.de
Bericht von hallertau.de, April 16, 2020

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Der „Wunderkeks“ mit Heilkräften

Max Geiger hat drei Kinder, die alle Neurodermitis, eine Autoimmunkrankheit, erlitten. Da entschied sich der Bäcker aus Herrenwahlthann in der Gemeinde Hausen im Landkreis Kelheim, seine ganze Produktion sowie die hauseigene Küche auf „Bio“ umzustellen. Die Neurodermitis der Kinder verschwand seitdem. Er wurde aber auch von einem Unternehmer aus Bad Endorf entdeckt, um für ihn eine „Zellnahrung“ herzustellen.

Das Rezept dazu kam von einem Ernährungswissenschaftler, Dr. Günter Bertholdt, der am Max-Planck-Institut arbeitet und nach vielen Jahren der Forschung fand, was Zellen für ihre Gesundheit wirklich brauchen. Es soll auch Alzheimer vorbeugen. Ein bis zwei Kekse aus verschiedenen Gewürzen, Mehlen und Kräutern pro Tag genügen. Max Geiger rührt die Zutaten zu einem Teig zusammen. Eine spezielle Maschine zieht den Teig und schneidet ihn in Keksgröße. Die Bleche mit den Teigkeksen kommen in einen Ofen, wo sie sehr schonend getrocknet werden. Von Backen kann keine Rede sein. Es wurde lange experimentiert, den richtigen Trocknungsgrad zu finden, damit die Restfeuchtigkeit nicht Schimmel anzieht. Das Abpacken in die Viracell-Tütchen nimmt die Firma Schäfer aus Bad Abbach vor, wo auch die Glückskekse produziert werden. In alle Welt versendet sie der Unternehmer von Bad Endorf.

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