Zitat der Woche: Ein gewaltiger Unterschied

Lisa Schwarzmüller
Kommentar von Lisa Schwarzmüller, Februar 2, 2020

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Zugegeben, es sieht ziemlich cool aus, wenn mordlustige Griechen auf verzweifelte Trojaner zulaufen, das Schwert schwingend, die Lanze brechend, rennend, brennend, meuchelnd (Beispiel A: Die Massenschlacht in Wolfgang Petersens Adaption des Helden-Epos). Es ist entspanntes Samstag-Abend-Entertainment, in Zeiten von Globalisierung und Technologie scheinen solche Szenarien sehr weit von der Realität weg zu sein. Für Menschen wie Katrin Seidl jedoch nicht – sie ist eine der Künstler*innen, die solch epische Einstellungen mit ihrer Arbeit als Kampfchoreographen*innen überhaupt möglich machen. Was macht es mit einem Menschen, wenn man sich von Berufs wegen ständig sehr plastisch mit Gewalt auseinandersetzen muss? Katrin Seidl hat ihre Erkenntnisse in einen neuen Antrieb verwandelt und nutzt sie nun, um den Umgang mit Konflikten oder zum Beispiel die Körpersprache bei Vorträgen gewinnbringend zu schulen.

„Ich will den positiven Aspekt des Lebens unterrichten, anstatt wie ich auf der Bühne am besten einen Schädel auf dem Kopfsteinpflaster kaputtschlage.“

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