7 muntere Stichwahl-Fragen: Simon Zimmermann (FW)

Wolnzach geht in den Stichwahl-Modus: Noch ist die Frage, wer Wolnzachs Bürgermeister wird, nicht geklärt. Amtsinhaber Jens Machold (CDU) geht ins Duell gegen Simon Zimmermann (FW).

hallertau.de
Feature von hallertau.de, März 19, 2020

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Simon Zimmermann will es wissen. Der erst 33-jährige Versicherungsfachwirt fordert in der kommenden Stichwahl den amtierenden Bürgermeister Jens Machold heraus. Mit 19 Prozent holte er sich in seinem Bürgermeisterwahl-Debüt den größten Stimmenanteil vor seinen Konkurrenten von GfW, SPD und Co. Als Wolnzacher mit Herz und Seele präsentierte er sich im vergangenen Wahlkampf, und das zurecht: Als Mitbegründer der Wolnzacher Volksfestmusikanten und Liebhaber des Lauf10 und Tonelli-Zirkus ist er tief in der Marktgemeinde verwurzelt. Er will Wolnzach in ein neues Zeitalter führen, in dem „Tradition und Moderne“ miteinander verbunden werden.

Traditionell und modern tritt der junge Familienvater also auf. Genauso traditionell und modern wie unsere sieben Fragen, die euch den Menschen hinter dem Wahlzettel zeigen sollen.

1 | In Zeiten von Corona: Was ist Ihre liebste Quarantänebeschäftigung? 
Meine Lieblingsbeschäftigung und auch Ablenkung ist selbstverständlich meine 13 Monate alte Tochter, die übrigens, seit der Papa in der Stichwahl ist, alleine aufstehen und gehen kann – Zufall?

2 | Hand aufs Herz: Was vermissen Sie in der Heimat am meisten?
Einen jungen, sympathischen und entscheidungsfreudigen Bürgermeister, der es mit Mut und Geschick versteht, den Gemeinderat zu leiten.

3 | Wenn Sie sich für einen Monat kostenlos eine*n beliebige*n Berater*in* für Ihre zukünftige Amtsperiode wünschen könnten, wer wäre das?
Ich würde hier meinen Ausbilder und früheren Chef wählen, weil er mir schon in jungen Jahren wichtige Werte unserer Gesellschaft nahegebracht und mich auch ein Stück weit für mein späteres Leben maßgeblich geprägt hat. Auch heute noch bin ich ihm für jeden Ratschlag und seine ehrliche Meinung sehr dankbar.

4 | Wir geben Ihnen jetzt 5 Millionen imaginäre Euro. Was stellen Sie in Wolnzach als erstes damit an?
Es würde einen vernünftigen Plan und eine sinnvolle Aufteilung geben. Klar müssen auch etwas die Schulden getilgt werden, aber den Großteil würde ich in die Infrastruktur (Straßen, schnelles Internet) und Schaffung von Wohnraum für Einheimische investieren. Ebenso würde ich auch einen nicht unwesentlichen Teil dazu verwenden, um Wolnzach gerade im Bereich Energie und Nachhaltigkeit fit für die Zukunft zu machen. Ganz wichtig auch Bildung, weil hier in die Zukunft unserer Kinder und nächsten Generationen investiert wird. Also konkret: Kindergärten und insbesondere Schulen noch besser ausstatten und in Einrichtungen zur Förderung von Jugendlichen investieren.

5 | Mit welchen Themen wollen Sie sich in fünf Jahren nicht mehr beschäftigen müssen?
Mangelnder Wohnraum, insbesondere für die Einheimischen. Auswirkungen der „Corona Krise“ auf unsere Wirtschaft und Gesundheit und die Frage, ob das Wolnzacher Volksfest in gewohnter Weise stattfinden kann oder nicht.

6 | Ohne angeben zu wollen: Deutlich besser als mein Stichwahlgegner kann ich …
… Klarinette und Saxophon spielen, Sympathien wecken und Menschen begeistern.

7 | Neidlos anerkennen muss ich meinem Stichwahlgegner, dass …
… er einen 5er BMW fährt und ich nicht.

 

Redaktion: Lisa Schwarzmüller, Michael Urban

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