Bavaria Chic: Der Spitzer in Osterwaal hat renoviert

Feature von Luise Heine, April 13, 2019

Alles neu! Beim Gasthof Spitzer in Osterwaal wurde in den letzten Monaten viel Staub aufgewirbelt. Der Gasthof ist nun auch optisch ein richtiges, ausgewachsenes Restaurant – mit altem Gaststubenkern. Wir haben uns das mal genauer schmecken lassen…

Wer steckt dahinter?

Die Familie Spitzer! Der Gasthof Spitzer ist ein Familienbetrieb, es gibt ihn schon ein Weilchen. Eine neue Ära begann aber definitiv, als Stefan Spitzer Junior ab 2014 den Betrieb übernahm. Der Junior war zuvor als gelernter Koch durch die Welt getingelt und hatte dort allerlei Küchen ausprobiert. Da wurde im Anschluss der Staub vom Exotische-Geschmäcker-Regal gepustet und angefangen, ordentlich Fans zu generieren.

Gasthaus Spitzer

Spitzname: „Da Spitza“

Lohweg 10, 84072 Osterwaal

08752 7455

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: ab 17:00 Uhr
Samstag & Sonntag: durchgehend ab 11:00 Uhr
Dienstag & Mittwoch: Ruhetag (außer an Feiertagen)

Mehr Info

Das Ambiente im Spitzer

Das waren so viele Fans, dass es schon schwierig war, spontan beim Spitzer einen Platz zu bekommen. Deswegen begann im Herbst 2018 die Erweiterung des alten Gastraumes. Innen ist die Sanierung inzwischen abgeschlossen. Man findet neben dem alten Gaststubenkern jetzt auch eine moderne Theke mit Sitzgelegenheiten und einen großen hellen Raum mit vielen Sitzgelegenheiten am Panoramafenster – wie in einem Großstadt-Restaurant. Neu ist auch eine eigene Show-Küche für Events (und die Kochkurse). Kräftig bei der Ausstattung geholfen hat die Gitti, Stefan Spitzers Lebensgefährtin.

Billigstes Gericht <> Teuerstes Gericht

Im Schnitt zahlt man um die 15 Euro für ein Gericht. Trotzdem kann man auch günstig essen.

Das günstigste Gericht: Brotsuppe für 4,90 Euro.

Das teuerste Gericht: Outside Skirt Steak vom Black Angus Rind (250 Gramm) für 22 Euro – dazu kommen aber noch die Beilagen extra, z.B. Gemüse für 4 Euro oder Pommes für 3,50 Euro.

Das haben wir gegessen und getrunken:

  • Bärlauch-Supperl mit Hallertauer Kartoffelchip – 5,90 Euro
  • Kleine Brotsuppe mit Brot und Kartoffeln – 4,90 Euro
  • Zitronen-Hendl – In Zitrone gegarte Maishendlkeule mit Urkorn, Mairübchen und saurem Holler – 16,90 Euro
  • Schweinebraten mit Serviettenknödel – 10,50 Euro
  • Kinderteller Asterix – Spätzle mit Soße – 3,20 Euro
  • Tafelwasser – 3 Euro
  • Radler – 3,20 Euro
  • Zitronen-Limette-Limonade – 4 Euro

Bis das Essen auf dem Tisch stand:

Die Aufnahme der Bestellung ging superschnell, genauso flott wurden die bestellten Getränke gebracht.

05 min 06 sec: die Brotsuppe ist da
28 min 05 sec: die Hauptgerichte werden serviert

Vorher-Nachher-Foto

Anmerkung: Die Spätzle wurden nachher noch vom erwachsenen männlichen Tester verdrückt – es gab keine Reste …

Specials for kids

  • Kinderstühle
  • Kinderkarte und Stifte lagen zum Ausmalen bereit
  • Auf der Kinderkarte gibt es zum Beispiel auch den “Schnorrer-Teller” – leeres Gedeck, zum Mitessen bei den Eltern. Es fehlen natürlich nicht die Klassiker wie Schnitzel, Pommes oder Spätzle. Gibt aber auch einen Mini-Burger oder ein kleines gebratenes Schweinelendchen.
  • Wickeltisch mit allem Nötigen auf der Damentoilette.
  • Wenn der Umbau außen fertig ist, gibt es auch wieder einen Spielplatz.

Besonderer Tipp

Die hausgemachten Limos (z.B. Orange-Rosmarin) sind ziemlich lecker. Es lohnt sich aber auch nach Besonderheiten auf der Karte Ausschau zu halten – die wechselt öfter. Zum Beispiel das “Dreieck Hallertau” – dreierlei Suppen zum durchprobieren (“garantiert ohne Stau”) für 7,50 Euro. Ein wöchentliches Highlight ist auch der Burgertag, aka Montag.

Warum solltest Du hingehen?

Kochen kann er, der Spitzer. Darüberhinaus sind Stefan Spitzer und seinem Team auch die Herkunft des Essens wichtig. Dazu gehören frische (saisonale) Zutaten, die gerne auch aus der Region kommen. Dazu kommt, dass viele Speisen einen besonderen Pfiff haben. Zwar gibt es auch eine kleine Auswahl an typischen Wirtshausspeisen, Spaß machen aber vor allem die Gerichte, die man sonst nicht so leicht bekommt. Wer also mal was Besonderes auf dem Teller haben möchte, ist hier genau richtig. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einem Brennesselknödel?