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Moderne trifft auf römische Militärtechnik

Über ein Jahr ist es her, dass der originalgetreue Nachbau der in Manching gefundenen, römischen Militärschiffe am Ort des Ursprungs gastierte – nun kehrte Professor Boris Dreyer von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/ Nürnberg für ein eher ungewöhnliches Projekt zurück. Die Wehrtechnische Dienststelle in Manching ließ ihre rund 600 Mitarbeiter im Rahmen einer Teambuilding-Maßnahme paddeln. „Ich war damals mit meinem Sohn Vorort, als das Schiff in Manching war und dachte mir, das wäre eine witzige Idee“, erklärte in diesem Zusammenhang Oberleutnant Rönitz. Gedacht, gesagt, getan. Nach einer fachgerechten, historischen Einordnung durch das kelten römer musuem wurden Ingenieure, Fluggerätemechniker und Soldaten in Gruppen eingeteilt und mussten ohne vorherige Einweisung eine Rallye über den Manchinger Braunweiher abfahren. Nach einer kurzen Teambesprechung hatten sie danach Zeit, ihre Strategie zu überdenken. Was mit einer Zielzeit von knapp 10 Minuten begann, wurde vom Gewinnerteam auf beeindruckende 5:46 Minuten verbessert. „Für uns war das ein tolles Event“, erklärte Rönitz weiter. „Immerhin waren diese Boote in der Römerzeit modernste Militärtechnik, die so teuer war, dass nur ein Staatsapparat sie sich leisten konnte. Anders ist das mit einem Eurofighter heutzutage auch nicht.“