Hopfen und Malz #3: Der Joferbräu

Weiter geht es mit unserer Serie über Hallertauer Brauerein. Diesmal im Blick: Der Joferbräu z´Aiglsbach.

Simone Huber
Feature von Simone Huber, September 27, 2019

Der Joferbräu in Aiglsbach ist eine dieser Mikrobrauereien, die ihre Anfänge im Hinterhof genommen hat.  Hinter der Marke steht die sympathische Familie Schmidt aus Aiglsbach.

Die Brauphilosophie bei den Jofer´s

Der Herr des Hauses und das Gesicht hinter dem „Joferbräu“ ist Georg Schmidt. Er liebt alles, was mit Hopfen zu tun hat und bewirtschaftet nebenher auch noch ein bisschen Hopfen. Wenn der Joferbräu jeden ersten Donnerstag im Monat seine Pforten öffnet, dann ist mächtig was los. Die Besucher schätzen die familiäre Atmosphäre, die im kleinen Bräustüberl, gleich neben Georgs Braugarage, herrscht. Außerdem ist Georgs Frau Renate eine begnadete Köchin. Sie stellte bereits in der BR-Serie „Landfrauenküche“ ihre Kochkünste unter Beweis.

Die Herzstücke der Marke

Seit 2006 brauen die Schmidts ihr eigenes Bier, das ausschließlich in der Brotzeitstube am Hof ausgeschenkt wird. Mit der eigenen Braustube hat sich Hofherr Georg einen Traum erfüllt. In vier Gärtanks verbraut er seine Sude, die er als „hopfig, fein und naturtrüb“ beschreibt. Das Sortiment kann sich sehen lassen. Zwei unterschiedliche Starkbiersorten namens „Renator“ und „Juliator“ (Weißbierbock) gebraut. Das „Joferbräu Hell“ ist äußerst beliebt und ging schon vielmals die durstigen Kehlen hinunter. Die Jofers brauen auch Dunkel- und Weißbier nach eigenem Rezept.

Wo und Wie viel

Wer den unvergleichlichen Geschmack ausprobieren will, der muss nach Aiglsbach (Landkreis Kelheim) kommen. Ausgeschenkt wird nur in der eigenen Gastwirtschaft, dem „Joferbräu“.  Mittlerweile längst kein Geheimtipp mehr und bei Einheimischen wie Auswärtigen ist das gemütliche Stüberl für kleinere Feiern äußerst gefragt. Die genau Braumenge bleibt natürlich Betriebsgeheimnis. So viel lässt sich auf jeden Fall sagen: Es geht nicht um Quantität, sondern um Qualität!

„Ich liebe das Brauen, weil der Hallertauer Hopfen etwas ganz Besonderes ist.“

Georg Schmidt